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12. Filmfest St. Anton am Arlberg
Berge - Menschen - Abenteuer
29. August bis 2. September 2006


Herzlich willkommen beim 12. FILMFEST ST. ANTON

Der Bergfilm lebt! Das ist die wichtigste Erkenntnis, die wir, das Publikum und die Veranstalter, in den vergangen elf Jahren beim FILMFEST ST. ANTON gewinnen konnten. Der Bergfilm lebt – und er ist so lebendig und vielfältig wie selten zuvor. Dabei war er schon tot gesagt vor gar nicht allzu langer Zeit.

Die Zwanziger- und Dreißiger-Jahre waren die große Zeit des Bergfilms. Im deutschsprachigen Raum begeisterte Arnold Fanck mit seinen bildgewaltigen Natur- und Sportfilmen. Luis Trenker und Leni Riefenstahl waren seine Nachfolger.

Nach dem Krieg dauerte es zwei Jahrzehnte, bis in Deutschland ein Lothar Brandler (Ehrenpreis des FILMFEST ST. ANTON 1995) dem Bergfilm neue Impulse einhauchen konnte; in Frankreich waren es Leute wie Gaston Rébuffat und Maurice Ichac. Und in den Siebzigern begann dann die Bergfilm-Karriere des Gerhard Baur, der mit seinen Arbeiten ziemlich alle Preise gewann, die es zu gewinnen gab.

Trotz alledem verlor der Bergfilm im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Einen Film ins Kino zu bringen, war fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und auch die TV-Leute taten sich zunehmend schwer. Dem Alpinismus und damit auch dem Bergfilm haftete plötzlich etwas Altmodisches an. Es war, als wären Filme übers Bergsteigen und übers Leben im Gebirge nicht mehr zeitgemäß. Bergfilm passte nur mehr in Nischenprogramme. Was sich allenfalls hielt, waren Magazinsendungen mit Tourentipp-Charakter, für die großen Bergthemen war kein Platz mehr.

Ohne die Filmfestivals, allen voran die großen in Trient (mille grazie!), in Banff (thanks so much!) und in Graz (ein Dank an Robert Schauer!), hätte der Bergfilm wohl kaum ein so spektakuläres Comeback erleben können. Durch Jahre und Jahrzehnte hindurch haben große und kleinere Filmfestivals überall in Europa, in Kanada und den USA dem Genre ein Podium geboten. Große Leinwände für ambitionierte Bergfilmer – und Treffpunkte für Filmemacher, Bergsteiger und ein begeistertes Publikum.

Heute ist das FILMFEST ST. ANTON ein Spiegel der Entwicklungen im Bergsport und im Bergfilm. Fünf Abende lang präsentieren Filmemacher und Akteure den Bergsport in all seinen Spielformen. Fünf Abende lang ein Feuerwerk fulminanter Action und immer neuer Abenteuer. Eindrucksvolle Dokumentationen zeigen uns die entlegenen Winkel der Erde aus neuen Perspektiven. Extreme Sportfilme vermitteln nicht nur, was in Grenzbereichen für Menschen möglich ist, sie machen auch Lust aufs Draußensein, aufs Bergsteigen, Klettern Skifahren und, und, und.

Gemeinsam mit unseren prominenten Gästen, mit unseren Freunden und Förderern wie dem Mooserwirt Eugen Scalet, dem Tourismusverband und der Gemeinde St. Anton am Arlberg, um nur einige zu nennen – und gemeinsam mit unserem Partner, dem Alpenverein Tirol, wollen wir Ihnen das FILMFEST ST. ANTON einmal mehr zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Wir freuen uns auf große Filmabende und schöne Tage in St. Anton am Arlberg.

Stefan König, Manfred Pascher, Christian Flatz



Pressetexte:

Presseaussendung Juni 2003: Abenteuer Berg, Abenteuer Bergfilmfestival
9. Filmfest St. Anton am Arlberg geht von 7. - 13. September über die Leinwand (presse1.rtf)
Pressetext Juni 2003: Berge – Menschen – Abenteuer
9. Filmfest St. Anton am Arlberg (presse2.rtf)
Pressebilder:

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